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GC Squash | 25.09.2022

GC SQUASH AN DEN EUROPEAN CLUB CHAMPIONSHIPS

Aufgrund der Absage des Meisters 21/22 SC Grabs vertrat GC Squash als Vizemeister die Schweiz an den European Club Championships (ECC). Fünfzehn Clubmeister aus ganz Europa kreuzten vom 14. bis 17. September 2022 in Riccione die Rackets und marchten in einem spannenden Finale den Sieger der Squash Champions League aus. Am Ende belegte GC den guten 6. Rang.

Für GC Squash reisten Dimitri Steinmann, Davide Bianchetti, Louai Hafez und Marco Valpiani ans Turnier in die Emilia-Romagna. Dabei galt es zunächst, sich über eine Round Robin für die Viertelfinals zu qualifizieren. Mit den Meistern aus England (Roehampton Club), Schweden (Intersquash Club) und Belgien (De Vaart Notre Dame) wurde der Grasshopper Club in eine starke Gruppe gelost.

Erfolgreiche Gruppenphase

Bereits die erste Partie gegen die Schweden hatte es in sich und war hart umkämpft: Das erreichte 2:2 wurde am Ende trotz eines GC Siegs nach Gewinnsätzen (7:6) nicht als «winning draw» gewertet, sondern «nur» als Unentschieden mit je einem gewonnenen Punkt. Trotzdem sollten sich die gewonnenen Sätze später als mitentscheidend herausstellen.

Doch zuvor bezwang GC die Belgier mit 3:1 und kassierte am zweiten Turniertag gegen die Engländer eine 3:1-Niederlage. So lagen GC und die Schweden nach jeweils drei Spielen hinter Roehampton punktgleich auf dem zweiten Rang. Bei dieser Konstellation gaben die gewonnenen und verlorenen Sätze den Ausschlag: Diese entschieden knapp zugunsten des Grasshopper Club (20:19 vs. 20:22), auch weil er in der Direktbegegnung mehr Sätze gewonnen hatte. Somit hatte das Team sein gesetztes Ziel der Viertelfinalqualifikation erreicht. 

Starke Reaktion auf eine knappe Niederlage

Unter den acht besten Meisterteams Europas wurde anschliessend im Cupsystem um das Weiterkommen gekämpft. Im Viertelfinal hatte GC gegen den italienischen Meister (New Squash Club Catania) eine heikle Aufgabe zu lösen. Leider ging das Match äusserst knapp verloren: Bei Gleichstand sowohl nach Matches (2:2), wie auch nach Sätzen (6:6) entschieden die 86:90 Punkte gegen den Grasshopper Club.

GC Squash zeigte eine starke Reaktion auf diese Niederlage: Nach einem Sieg gegen die Dänen (Skovbakken) und einer Niederlage gegen die Österreicher (SG Eder Matmaker OÖ) erreichte das Team den guten sechsten Rang.

Europäischer Clubmeister wurde der SC Paderborn aus Deutschland, in deren Equipe mit Nicolas Müller auch die Schweizer Nummer 1 mitwirkte. In einem spannenden Finale schlugen sie den französischen Meister Mulhouse.

Aktuelle und zukünftige Stars

An dem hochkarätigen Turnier nahmen zahlreiche Weltklassespieler teil, wie beispielsweise Mathieu Castagnet, Borja Golan, Greg Lobban oder Adrian Waller. Daneben nutzten viele starke U20-Spieler das Rampenlicht, die in naher Zukunft sicherlich für Furore sorgen werden – darunter auch der GC Schützling Louai Hafez (19), der all seine Matches gewann.

Das Fazit von GC fällt rundum positiv aus. Und: Das Team hat Blut geleckt und peilt in Zukunft einen in den Courts ausgespielten Turniersieg an, was nur in Bestbesetzung möglich sein wird. So oder so konnte GC den Teamspirit mit viel «Italianità» pflegen und sich zwischendurch sogar ein Bad im Meer gönnen.

 

Marco Valpiani